7 TIPPS ZUM SPRITKOSTEN SPAREN


Für Autofahrer lohnt es sich mehr denn je, spritsparend zu fahren. Was sie tun können, um ihre Kosten zu senken, erklären der ADAC, der Auto Club Europa (ACE) und der Verkehrsdub Deutschland (VCD).

Mit diesen einfachen Maßnahmen lassen sich 20 bis 30 % Kraftstoff sparen.
  1. Es lohnt sich, die Preise zu vergleichen: Denn von Tankstelle zu Tankstelle kann der Unterschied bis zu zehn Cent pro Liter betragen - am selben Tag und in derselben Stadt. Günstiger kommen Fahrer oft bei Discountern und freien Tankstellen weg. Premiumkraftstoffe lohnen sich dagegen nicht. Sie haben keinen wirklichen Spareffekt.
  2. Längere Extratouren zu einer günstigen Tankstelle zahlen sich nicht unbedingt aus: Wer sich eigens auf den Weg macht, um zum Beispiel einen Preisvorteil von drei Cent herauszuschlagen, spart bei 50 Litern 1,50 Euro. Das entspricht nicht einmal einem Liter Kraftstoff, mit dem viele Autos keine fünfzehn Kilometer weit kommen.
  3. Vorausschauend fahren und schnell hochschalten - diese Kombination bietet das größte Sparpotenzial. Der Motor sollte eine niedrige Drehzahl unter 2000 Umdrehungen pro Minute behalten. Das heißt dem VCD zufolge: Nach dem Anfahren zügig den zweiten Gang einlegen, bei 25 bis 30 km/h in den dritten Gang wechseln, bei Tempo 35 bis 45 in den vierten und bei 50 bis 55 in den fünften Gang.
    Beim Heranfahren an eine Ampel, sollte man so lange wie möglich die Motorbremswirkung des Fahrzeuges nutzen und den Gang nicht herausnehmen. Die meisten Autos sind mit einer Schubabschaltung ausgerüstet, welche die Kraftstoffzufuhr in dieser Situation absperrt. Bei einer voraussichtlichen Standzeit von mehr als zehn Sekunden lohnt es sich, den Motor abzuschalten. Beim Anlassen kein Gas geben.
  4. Die Geschwindigkeit auf Autobahnen sollte maximal 120 km/h betragen, auf Landstraßen nicht mehr als 80 km/h. Sonst treibt der Luftwiderstand den Verbrauch übermäßig in die Höhe. In dichtem Verkehr vorausschauend fahren, denn jedes Bremsen und Anfahren vergeudet Energie.
  5. Ein leicht erhöhter Reifendruck um maximal 0,2 bar und einer gemäßigten Fahrweise bringt eine Ersparnis von bis zu drei Prozent. Die Fahrer sollten aber bei den Herstellern nachfragen, ob diese Empfehlung bei ihrem Wagen zulässig ist. Weitere zwei bis sechs Prozent sind mit Leichtlaufmotoröl möglich, das bedenkenlos in Autos verwendet werden kann, die jünger als zehn Jahre sind.
  6. Unnötiger Ballast sollte aus dem Kofferraum verschwinden, und auch die leere Dachbox muss nach dem Urlaub schnell vom Auto wieder abmontiert werden. Denn mit dem Gewicht und einem höheren Luftwiderstand steigt der Spritdurst erheblich.
  7. Ob Hitzewelle oder Minus-Grade: Automobil- und Zubehörhersteller liefern so ziemlich alles, damit man sich in seinem Gefährt wohlfühlen kann. Ohne Energie-Zufuhr läuft aber auch hier nichts, wie die ADAC-Messergebnisse zeigen:
    Klimaanlage: Mehrverbrauch zwischen 0,1 l und 2,1 l pro 100 km, je nach Fahrzeugmodell, Klimaanlagentechnik und Einsatzbedingungen
    Standheizung: Mehrverbrauch ca. 0,2 bis 0,5 l pro Stunde.
    Gegen eine sinnvolle Nutzung dieser Komfort-Extras spricht nichts, im Gegenteil: Ein gutes Innenraumklima hält den Fahrer fit. Damit der "Wohlfühl"-Effekt angesichts der Spritrechnung nicht allzu sehr leidet, sollte man aber die Einschaltzeiträume auf das notwendige Maß begrenzen, so der ADAC.